Das Rangsystem der Götter

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Das Rangsystem der Götter

Beitrag von Adonai am Do Mai 03, 2018 8:42 am


Gottheiten unterscheiden sich in Rang und Stärke. Allerdings ist diese Stärke nicht absolut und kann durch bestimmte Dinge verändert und manipuliert werde. Ein wichtiger Punkt ist das Alter der Gottheit. Götter werden schwächer, wenn sie älter werden. Dies liegt zum Teil daran, das sie - je älter sie werden - Teile ihrer Macht von jüngeren Gottheiten übernommen werden (etwa nach einer Niederlage gegen diese),  Teile an die Schöpfung zurück fließen oder sie sehr viel davon in eine bestimmte Schöpfung gesteckt haben (Gaia tat dies mit Typhon). Neben dem Alter ist auch wichtig, ob die Gottheit im Besitz bestimmter Artefakte ist. Von diesen gibt es eine limitierte Anzahl. Da sie zum Teil älter sind als die Götter selbst, werden sie von diesen natürlich sehr gesucht. Das Rangsystem der Götter ist alles in allem aber sehr einfach. Ganz oben steht der Götterherr (auch Göttervater oder Alllvater genannt), der als stärkster Gott des Pantheons bekannt ist. Seine Stärke ist absolut unter den Seinigen. Unter ihm stehen die Götter der universellen Dinge. Sie sind für Grundprinzipien der Schöpfung verantwortlich. Darunter stehen die Götter der weltlichen Dinge. Sie sind die Wächter über Konzepte - etwa Krieg, Frieden, Wohlstand usw. Unter ihnen stehen die niederen Gottheiten, die für abstrakte Dinge verantwortlich sind, ehemals Sterbliche waren und zu Göttern erhoben worden.


Götterherren (Allvater, Gottvater)
Die Götterherren sind die absoluten Meister ihres jeweiligen Pantheons. Sie sind jeweils nur ein einziges Mal in einem Pantheon vorhanden und stellen deren obersten Repräsentanten dar. Odin, Ra oder Zeus waren bekannte Göttherren, aber nicht die einzigen. Manche Götterherren haben ihren Status aufgegeben und ihre Macht an einen anderen Gott übergeben, oder wurden in Kämpfen mit anderen Götterherren getötet. Kronos wäre ein solches Beispiel. Götterherren erfüllen neben ihrer Verwaltungsposition eine weitere wichtige Funktion: Sie sind der Garant für ein Überleben einer Götterfamilie. Stirbt ein Götterherr, muss ein anderer Gott aus dem Pantheon seinen Posten einnehmen. Geht dies aufgrund bestimmter Faktoren nicht, löst sich die Götterfamilie auf. Sie sind also in gewisser Form die Wirbelsäule und das Gehirn ihres jeweiligen Pantheons - sie halten alles am laufen. Ein Götterherr kann für gewöhnlich nur von einem Gott gleichen Ranges besiegt und getötet werden, es sei denn, es handelt sich um spezielle Umstände (Opfer des Götterherren, Schwäche ect. pp.). Die Götterherren sind des weiteren in ihrer jeweiligen Familie meist sehr angesehen, was aber nicht heißt, das sie nicht einige Intimfeindschaften haben konnten (Odin und Loki wären gute Beispiele oder Ra und Apophis). Für gewöhnlich täten die Götterherren keine Gottheit ihres eigenen Pantheons, da jeder Verlust eine Schwächung ihrer Gesamtmacht als Familie bedeutet. Das heißt aber nicht, dass sie nicht drastische Maßnahmen ergreifen, wenn es nötig wird und mitunter auch Göttermord durchführen. Sie sind die Einzigen ihresgleichen, die dies ungestraft machen dürfen.

Beispiele für Götterherren: An (Sumerisches Pantheon), Marduk (Babylonisches Pantheon), Nuada (irisches Pantheon), Cernunnos (keltisches Pantheon), Ra (ägyptisches Pantheon), Amaterasu (shintoistisches Pantheon), Zeus (griechisches Pantheon), El (kanaanitisches Pantheon), Odin (nordisches Pantheon), Svarog (slawisches Pantheon)


Götter der universellen Dinge (Hohe Gottheiten)
Die Götter der Hohen Dinge, auch hohe Gottheiten genannt, sind die ranghöchsten Gottheiten ihres jeweiligen Pantheons und hatten für gewöhnlich Millionen von Gläubigen. Sie stehen für universelle Dinge, die mit der Schöpfung allgemein zu tun haben. Beispielsweise sind dies Gottheiten von Dingen wie Licht, Schicksal, Dunkelheit, Feuer, Wasser und so weiter. Gerade die ältesten Gottheiten zählten lange Zeit zu dieser Kategorie, verloren ihre Stärke jedoch an jüngere Generationen, sodass hohe Gottheiten sehr selten sind. Ein gutes Beispiel für eine heute lebende hohe Gottheit wäre Hekate. Als Göttin der Magie wäre sie die Herrin eines eher schwächeren Konzeptes, aber da sie auch als Göttin des Lichtes gilt, wäre sie eine hohe Gottheit. Die Masse an Professionen lassen oft auf den Rang eines Gottes schließen. Je mehr Professionen ein Gott hat, umso mächtiger war er, da er all diese Portfolio verwalten musste. Manche Gottheiten gaben ihre Portfolio auch an andere Götter ab, sodass andere an ihrer statt zu hohen Göttern wurden. Dies kann auch durch Zwang (Götterherr) geschehen. Ein bekanntes Beispiel wären die Titanen, deren Nachfolger - die Olympier - viele Portfolio und auch Kräfte von ihnen übernahmen.

Beispiele für hohe Götter: Poseidon (griechisches Pantheon), Balder (nordisches Pantheon), Horus (ägyptisches Pantheon)


Götter der weltlichen Dinge (Mittlere Gottheiten)
Mittlere Gottheiten sind Gottheiten, die unter den hohen Göttern stehen und oft Repräsentanten von Dingen, die mit den Portfolios der hohen Göttern verbunden sind. Beispielsweise wäre ein Gott des Wassers ein hoher Gott, ein Gott der Ozeane jedoch ein Gott der weltlichen oder mittleren Dinge. Sie sind also insofern eine Erweiterung von anderen Professionen. Sie stehen für wichtige Konzepte, die in der Welt der Menschen Bedeutung haben - etwa Krieg, Liebe, Furcht usw. Sie sind von den Gottheiten oft am meisten mit den Menschen verbunden und hatten in der Zeit ihrer größten Stärke zehntausende Verehrer und Gläubige in ihren Kulten. Sie sind eine wesentlich größere Gruppe als die hohen Götter und haben oft erstaunlich enge Verbindungen untereinander. Manchmal arbeiten sie sogar in Gruppierungen unter einem besonders alten oder erfahrenen Gott zusammen. Die meisten der Schöpfungsgötter sind mittlerweile auf diesen Rang herunter gesunken, da ein Teil ihrer Macht von der Schöpfung zurück gefordert wurde. Allerdings sind Götter der weltlichen Dinge keineswegs zu unterschätzen. Sie können auch für hohe Götter gefährlich werden und sind in ihren jeweiligen Professionen oft mächtige Herrscher.

Beispiele für mittlere Götter: Aphrodite (griechisches Pantheon), Tyr (nordisches Pantheon), Anhur (Krieg)


Niedere Gottheiten (Halbgötter)
Die niederen Gottheiten stehen rein rangtechnisch zwar ganz unten in der Hierarchie der Götter, aber sie sind deswegen keineswegs weniger wert. Sie umfassen zum Teil auch übernatürliche Wesen der jeweiligen Mythologie, die sie repräsentieren (bei den griech. Göttern bspw. Nymphen, bei den nordischen Göttern Walküren und Einherjar oder bei den ägyptischen Göttern Stadtgötter). Nicht wenige Sterbliche, die nach ihrem Tod zu Göttern erhoben werden oder durch ihren göttlichen Erbanteil schon göttlich sind, werden zu niederen Göttern gerechnet. Auch besonders bekannte Heroen können so beispielsweise - wenn sie mit einem Funken göttlicher Macht ausgestattet sind - zu niederen Göttern werden, sodass sie die breite Masse der unsterblichen Wesen der jeweiligen Götterreiche stellen. Ihre Stärke liegt in ihrem engen und guten Verständnis ihrer jeweiligen Umgebung und Profession. Oft hatten sie Kulte, die tausende von Anhängern umfassten.

Beispiele für niedere Götter: Heracles (griechisches Pantheon), Imhotep (ägyptisches Pantheon), Thrud (nordisches Pantheon)
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